Jede Kilowattstunde Solarstrom, die zeitgleich und in unmittelbarer Nähe ihrer Erzeugung (Solaranlage) verbraucht wird, fällt unter die Eigenverbrauchsregelung und bedeutet bares Geld für den Nutzer, eine Entlastung der regionalen Mittel- und Niederspannungsnetze und stellt einen weiteren Schritt in Richtung Netzparität dar.
Wie funktioniert es?
Abhängig von der Größe der PV-Anlage und vom Anteil des durch diese Anlage erzeugten, selbst genutzten Stroms gibt es verschiedene Vergütungstarife. Auch die Höhe des Strompreises wirkt sich auf die tatsächliche Höhe der Einsparungen durch Eigenverbrauch aus.
Generell kann man sagen, dass die Rentabilität des Eigenverbrauchs mit steigendem Anteil am produzierten Strom und höheren Strompreisen steigt. Ist der Anteil am selbst verbrauchten Strom geringer als 30% und liegt der Strompreis deutlich unter 20 Cent/kWh kann eine Volleinspeisung auf längere Sicht lukrativer sein. Es empfiehlt sich demnach stets eine individuelle und fachkundige Beratung.
Berechnet werden kann die Einsparung wie folgt (Bsp.: Anlagen bis 30kW mit einem Eigenverbrauch von über 30% und einem Strompreis von 0,20 €):
- Momentane Einspeisevergütung bei Volleinspeisung: 28,74 Cent.
- Momentane Einspeisvergütung für Eigenverbrauch + eingesparter Strombezugspreis: 16,74 Cent + 20 Cent = 36,74 Cent
- Daraus ergibt sich eine Differenz von + 8 Cent/kWh bei Eigenverbrauch
Hierbei handelt es sich jedoch um den Idealfall. Nur selten wird ein gleichzeitiger Verbrauch von mehr als 30% des erzeugten Stromes erreicht. Abhilfe können hier Speichergeräte schaffen, die jedoch wiederum mit zusätzlichen Kosten verbunden sind und gegen gerechnet werden müssen.
Die aktuellen Vergütungstarife zum Eigenverbrauch können Sie unter diesem Link www.eigenverbrauchsregelung.de finden.
Heckert Solar bietet Ihnen auch vorkonfektionierte Sets an, mit denen Sie Ihren Eigenstrom optimal nutzen können.
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