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Welches Dach tatsächlich geeignet ist

Grundsätzlich können Photovoltaikanlagen überall dort installiert werden, wo ausreichend Licht einfällt. Eine nach Süden ausgerichtete Anlage mit einer Neigung von ca. 30° bietet einen optimalen Energieertrag. Abweichungen nach Südwest oder Südost oder Abweichungen in der Neigung zwischen 20° und 50° verringern den Energieertrag geringfügig. Verschattungen durch Bäume, Nachbargebäude o. ä. müssen jedoch in jedem Fall vermieden werden, da sie den Energieertrag deutlich reduzieren.


Beobachten Sie daher bitte, ob im Frühjahr oder Herbst ein Schatten auf dem Dach liegt. Im Sommer, wenn die Sonne am höchsten steht, darf kein Schatten auf Ihrer geplanten Anlage liegen. Im Winter hingegen ist der Schatten unwesentlich, da hier nur ein Bruchteil des Jahresertrages produziert wird.

Wir empfehlen Ihnen, die Größe Ihrer photovoltaischen Solaranlage nicht nach dem eigenen Stromverbrauch zu bemessen. Aufgrund der Vergütung des solar erzeugten Stromes durch die Netzbetreiber, das z.B. in Deutschland von dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) geregelt wird, empfehlen wir Ihnen vielmehr, die Anlage nach der Größe der vorhandenen Dachfläche und den verfügbaren Finanzmitteln zu bemessen, um so die größtmögliche wirtschaftliche Rendite zu erzielen. Ein Vierpersonenhaushalt verbraucht ca. 3.500 bis 4.000 kWh Strom pro Jahr. Mit einer Anlage von 1 kWp (benötigte Dachfläche: ca. 8 m˛) erzeugt man bei Südausrichtung des Daches und einer Neigung von ca. 30-45° ungefähr 800-1000 kWh elektrische Energie im Jahr. Eine 4-kWp-Anlage (ca. 32 m˛) erzeugt dementsprechend im Jahresmittel den gesamten Jahresverbrauch eines durchschnittlichen Vierpersonenhaushalts.

Eine Solarstromanlage ist immer ein Gewinn! Jede erzeugte Kilowattstunde erspart uns ca. 0,7  kg CO2 und trägt somit aktiv zum Umweltschutz bei. Leise, unaufdringlich und vor allem: sauber. Sie bedeutet für Ihr Haus eine hohe Wertsteigerung und bezahlt sich über die Jahre quasi von selbst.