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Was eine Photovoltaikanlage kostet

Jedes Dach ist individuell. Lassen Sie sich daher von mehreren Installateuren Ihres Vertrauens einen Kostenvoranschlag machen. Fragen Sie nach einem schlüsselfertigen Komplettpreis (Festpreis), der für den Lieferant und für Sie als Betreiber verbindlich ist. Preisunterschiede seriöser Angebote entstehen fast immer durch unterschiedliche Ausstattung, Produktqualität und/oder Serviceleistungen. Selbstverständlich empfehlen wir Qualität "Made in Germany".

Für die Montage eines durchschnittlichen Bausatzes mit einer Leistung von 3,5 kWp kann mit etwa 2 Tagen mit einem Montageteam bestehend aus 2 Monteuren und 1 Helfer gerechnet werden. Ihr Elektriker muss den Anschluss zum Hausnetz herstellen und der Energieversorger den Einspeisezähler einbauen. Ist in Ihrem Zählerschrank ein Platz für den zusätzlich erforderlichen Einspeisezähler vorhanden, sollten die Kosten für den Netzanschluss unter EUR 500 betragen.

Heckert Solar gewährt für seine Hochleistungsmodule eine Leistungsgewährleistung von 25 Jahren; als durchschnittliche Lebensdauer von PV-Modulen "Made in Germany" wird 30 bis 40 Jahren erwartet. Ausschlaggebend für eine lange Lebensdauer ist die Qualität des zur Modulbefestigung verwendeten Materials und die fachgerechte Montage durch den Installateur Ihres Vertrauens. Eine der wesentlichen Eigenschaften der Solarstromtechnik ist, dass die Stromerzeugung ohne bewegliche Teile und damit ohne mechanischen Verschleiß erfolgt, so dass Photovoltaikanlagen nahezu wartungs- und störungsfrei sind. Dementsprechend sind die Betriebs- und Wartungskosten sehr gering. Damit eine eventuelle Störung frühzeitig erkannt wird, ist das regelmäßige Ablesen des Stromzählers wichtig.

Solarstrom wird mittlerweile in vielen Ländern staatlich gefördert. In Deutschland können Sie z.B. über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ein zinsvergünstigtes Darlehen bekommen.
Der erzeugte Strom kann in vielen Ländern komplett in das öffentliche Netz eingespeist werden – also an einen Netzbetreiber verkauft werden. In Deutschland regelt das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) die erhöhte Einspeisevergütung. Wer in 2009 seine Anlage (< 30 kWp) anschließt, erhält z.B. 43,01 Cent/kWh. Diese Vergütung ist garantiert für das laufende und die nächsten 20 Jahre.
Zudem kann die Anlage in Deutschland abgeschrieben werden und Sie erhalten die Mehrwert- bzw. Umsatzsteuer vom Finanzamt zurück. Die Abschreibungsdauer beträgt 20 Jahre. Ihre PV-Anlage kann also entweder linear mit 1/20 oder degressiv mit 10% vom jeweiligen Restwert am Jahresende abgeschrieben werden. Dazu muss sich der Anlagenbetreiber für umsatzsteuerpflichtig erklären (ohne zwingend ein Gewerbe anzumelden), die vom Netzbetreiber zusätzlich erhaltene Vorsteuer abführen und am Jahresende eine Einnahmen-Überschussrechnung anfertigen. Der erzielte Gewinn oder Verlust wird bei der Berechnung der Einkommensteuer berücksichtigen.